Nachweis eines QM-Systems für ambulante Rehabilitationseinrichtungen

Bis zum 06.01.2014 müssen ambulante Rehabilitationseinrichtungen ihr internes QM-System nachweisen

Nachdem stationären Rehabilitationseinrichtungen zum 30.09.2012 ihr Qualitätsmanagemetnsystem durch ein Zertifikat nachweisen mussten, stellt sich  jetzt für die ambulanten Einrichtungen die Frage nach dem Nachweis ihres internen Qualitätsmanagement-Systems. 

 

auch Erbringer von ambulanten Rehabilitationsmaßnahmen sind verpflichtet ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement einzuführen und weiter zu entwickeln (§ 135a Abs. 2 Nr. 2 SGB V).

Dies hat im stationären Bereich bereits zu einer Ausdünnung auf der Anbieter Seite geführt, einige hundert Einrichtungen haben diese Hürde nicht genommen und sind vom Markt verschwunden.

Nun müssen alle ambulanten Anbieter bis zum 06.01.2014 ein Qualitätsmanagementsystem durch Zertifizierung oder durch einen strukturierten Selbstbewertungsbericht nachweisen. Dieses Vorgehen haben die Vertreter von Kostenträgern und Spitzenorganisationen der Leistungserbringer vereinbart.

Verantwortlich für den rechtzeitigen Versand und die Richtigkeit der Angaben ist die Einrichtungsleitung ggf. mit Unterstützung eines externen Qualitätsmanagementbeauftragten. Die Kostenträger überprüfen anschließend z.B. durch Visitationen vor Ort, ob die Inhalte der Selbstbewertungsberichte zutreffen bzw. ob das Qualitätsmanagementsystem tatsächlich in der Einrichtung gelebt wird. Die Ergebnisse werden zentral zusammengetragen und könne veröffentlicht werden. Laut Vereinbarung dienen diese Daten als Grundlage für qualitätsorientierte Belegungssteuerung und leistungsbezogene Vergütungsverhandlungen.

 

Unter anderem sind folgende Inhalte sind im Rahmen der Selbstbewertung oder der Zertifizierung nachzuweisen:

 

  • Schriftliches Leitbild
  • Einrichtungskonzept
  • Rehakonzept auf ICF Basis
  • Stellenbeschreibungen
  • Organigramm
  • Dokumentation der Rehamaßnahmen
  • Managementbewertung
  • Interne Audits
  • Kommunikationsstruktur
  • Rehabilitantenbeteiligung
  • Beschwerdemanagement
  • Externe Qualitätssicherung
  • Aufnahme- und Entlassungsassesment
  • Fehlermanagement

 

Die Teilnahme an der externen Qualitätssicherung (QS-Reha) entbindet nicht von der Verpflichtung ein internes Qualitätsmanagement zu betreiben. 

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

GKV-Spitzenverband

AOK-Bundesverband GbR

BDPK

 

Mehr zum Seminar "Qualitätsnachweise in der ambulanten Reha" finden Sie hier

 

 

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Darüber hinaus ist es unbedingt erforderlich, ein ICF-Behandlungskonzept zu erstllen. ICF-basierte Behandlungskonzepte sind in der Rehabilitation überaus sinnvolle Werkzeuge zur qualitativ hochwertigen Behandung und zur Sicherstellung einer gelichbleibenden Behandlungsqualität. Darüber hinaus spielen sie eine Rolle in der Qulitätssicherung der ambulaten Reha und werden in den Qualitätsnachweisen der ambulatne Reha abgefragt.

die Qualitätsvereinbarung nach § 137 SGB V, zur Rehabilitation bietet an diese Qualitätsnachweise in form einer Zertifizierung oder einer Selbstwewertung zu erstellen.